26.02.

Ohne die etatmäßigen Nummern 1,2 und 4 des Kaders (David, Marcel und Niema) fuhr die Zweite zum schwierigen Auswärtsspiel nach Düren und ging dort als klarer Außenseiter an den Start, zumal die Gastgeber in Bestbesetzung antraten. Konnte man im Hinspiel in eigener Halle beim 9:3 Sieg noch ein dickes Ausrufezeichen setzen, so ging die Truppe um Ersatzkapitän Christoph dieses Mal mit der Devise möglichst viel Gegenwehr zu liefern ins Rennen. Und dies sollte in der Folge auch so kommen. Der erneute personelle Engpass wurde durch Sascha H. aufgefangen, der dankenswerterweise einsprang und gleich im mittleren Paarkreuz ran durfte.

Zu Beginn konnten Michael/Daniel (gegen Heimbach M./Becker) und Speedy/Christoph (Servatius/Heimbach J.) direkt zwei deutliche 3:0 Doppelerfolge verbuchen. Lediglich Jan und Sascha verloren gegen Bozkurt/Reich.

In den Einzeln hätte die 2:1 Führung sogar noch ausgebaut werden können. Christoph präsentierte sich nach zweiwöchiger Erkältungspause ohne Training (in seinem ersten Einsatz im oberen Paarkreuz überhaupt) überraschenderweise in sehr guter Form. Gegen Servatius spielte er teilweise groß auf und konnte sich im 4. Satz bei 11:10 einen Matchball erspielen. Allerdings vermochte er diesen nicht zu Nutzen und musste sich schließlich mit 11:8 im 5. Satz geschlagen geben. Speedy konnte seine starke Bilanz aus der Vorwoche (mit 4:0 Einzelsiegen in der 1. und 2. Mannschaft) leider nicht bestätigen und unterlag mit 1:3 gegen Marco Heimbach. Michael gelang in der Folge ein überlegener 3:1 Erfolg gegen Becker und Sascha musste sich gegen Bozkurt, der mit seinem Material kaum Probleme hatte, mit 1:3 geschlagen geben. Der bis dato knappe Zwischenstand von 3:4 währte allerdings nicht allzu lange, da die Dürener schließlich ihrer Favoritenrolle mit einem 4:0 Run gerecht wurden. Gegen Reich spielte Jan zunächst sehr gut auf und konnte sich dank seiner aktiven Spielweise eine verdiente 2:0 Satzführung erspielen. Leider fehlte in der Folge noch etwas die Konstanz und Abgezocktheit, sodass sich Reich Punkt für Punkt reinspielte und das Spiel schließlich noch mit 3:2 und 11:8 drehen konnte. Auch Daniel zeigte eine durchaus ansprechende Leistung. Im für die Zuschauer schön anzusehenden Spiel gegen Julian Heimbach entwickelten sich längere Rallys, die im Prinzip völlig ausgeglichen verliefen – leider mit unglücklichem Ende für Blau-Weiß (1:3). Diese unglückliche Serie fand im oberen Paarkreuz ihre Fortsetzung, da sowohl Speedy (2:3) als auch Christoph (1:3) nach völlig ausgeglichenem Spielverlauf ohne zählbaren Erfolg vom Tisch gehen mussten. Speedy verspielte dabei eine 2:0 Satzführung und Christoph konnte ein 1:1 und 10:7 nicht ins Ziel retten. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Beim Stand von 3:8 konnte Michael allerdings noch einmal Ergebniskosmetik betreiben. Auch in seinem zweiten Einzel spielte er sensationell auf und fegte Bozkurt nach allen Regeln der Kunst mit 3:0 von der Platte. Schließlich musste sich Sascha im letzten Spiel des Tages mit 3:1 gegen Becker geschlagen geben, sodass die 4:9 Niederlage feststand.

Insgesamt präsentierte sich die Mannschaft trotz der angesprochenen Außenseiterrolle aber absolut stabil und konkurrenzfähig. Das Satzverhältnis von 28:23 belegt, dass man durchaus gut Paroli bot. In dieser Form sollte die Mannschaft in den kommenden Spielen genügend Punkte sammeln und in der Lage sein frühzeitig für klare Verhältnisse beim Thema Klassenerhalt zu sorgen.

Die Punkte für Blau-Weiß holten: Spytek/Sappert, Schüller M./Günther, Schüller M. (2)

Zum Spielbericht auf click-tt geht´s hier.