Vereinssatzung

§ 1 Name, Eintragung, Geschäftsjahr und Vereinsfarben
1. Der am 10. Februar 1939 gegründete Verein führt den Namen „Tischtennis-Club Blau-Weiß Grevenbroich 1939 e. V.“, abgekürzt „TTC BW GV“.
2. Der Verein ist am 31.01.1955 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Grevenbroich unter der Registernummer VR 250 eingetragen. Aufgrund der Änderung der örtlichen Zuständigkeit ist der Verein am 22.05.2009 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter der Registernummer VR 2566 eingetragen.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
4. Die Farben des Vereins sind „Blau-Weiß“; der Verein kann ein Wappen führen.

§ 2 Zweck des Vereins
1. Der Verein bezweckt nach den Grundsätzen der Freiwilligkeit die gemeinsame Pflege der Leibesübungen auf breiter Grundlage und die Förderung des Sports – insbesondere des Tischtennissports (Amateur- und Breitensport) – als Mittel zur Erhaltung der Gesundheit und als Möglichkeit für insbesondere junge Menschen, ihr Leistungsvermögen zu erproben.
2. Der Verein bezweckt des Weiteren die Pflege und Förderung der allgemeinen Jugendarbeit.
3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die entsprechende Or-ganisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit- und Breitensports,

a) die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebes,

b) die Teilnahme an sportspezifischen Veranstaltungen,

c) die Beteiligung an Turnieren, Vorführungen und sportlichen Wettkämpfen,

d) die Durchführung von allgemeinen sportorientierten Jugendveranstaltungen und –maßnahmen,

e) Aus- / Weiterbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern, Trainern und Helfern,

f) die Beteiligung an Kooperationen, Sport- und Spielgemeinschaften,

g) Angebote der bewegungsorientierten Jugend- und Jugendsozialarbeit.

§ 3 Gemeinnützigkeit
1. Der Verein verfolgt im Rahmen von § 2 dieser Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden.
4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins (z.B. vereinsfremde Übungslei-ter) einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten.
Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendung mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.
5. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus:
a) aktiven Mitgliedern
b) passiven Mitgliedern
c) außerordentlichen Mitgliedern
d) Ehrenmitgliedern
e) Ehrenvorsitzenden

2. Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die sämtliche Angebote des Vereins / der
Abteilung, der sie angehören, im Rahmen der bestehenden Vereinsordnungen
nutzen und / oder am Spiel- bzw. Wettkampfbetrieb teilnehmen können.

3. Für passive Mitglieder steht die Förderung des Vereins oder bestimmter Vereinsabteilungen im Vordergrund. Sie nutzen die sportlichen Angebote des Vereins nicht.
4. Außerordentliche Mitglieder sind juristische Personen.
5. Zu Ehrenmitgliedern nach Ziffer 1. Abs. d) bzw. zu Ehrenvorsitzenden nach Zif-fer 1. Abs. e) können solche Personen ernannt werden, die sich besondere Ver-dienste um den Tischtennissport oder um den Verein erworben haben und vom Gesamtvorstand vorgeschlagen werden.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied bzw. zum Ehrenvorsitzenden erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.
6. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Gesamtvorstand zu beantragen; bei Min-derjährigen ist die Mitgliedschaft schriftlich durch den gesetzlichen Vertreter beim Gesamtvorstand zu beantragen.
7. Der Gesamtvorstand entscheidet über die Aufnahme als Mitglied. Die Entschei-dung wird in der nächsten Gesamtvorstandssitzung gefällt und entsprechend pro-tokolliert.
8. Mit dem Antrag auf Mitgliedschaft erkennt der Antragsteller die Satzung des
Vereins an.
9. Die Mitgliedschaft endet:
a) durch schriftliche Austrittserklärung mit Frist von vier Wochen mit Wir-kung zum Quartalsende, das dieser Austrittserklärung folgt.
b) durch Ausschluss seitens des Gesamtvorstands (mittels einer Zweidrittel-mehrheit der Vorstandsmitglieder)c) durch Tod.
d) durch Erlöschen der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen (außeror-dentliche Mitglieder).Weitere Sachverhalte, die zum Ausschluss führen können, werden in § 9 erläutert.
10. Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitglieds-verhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben unberührt.Noch im Besitz des ausscheidenden Mitglieds befindliches Vereinseigentum ist dem Verein herauszugeben oder wertmäßig abzugelten.Dem austretenden Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung der überzahlten Beiträge zu.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Die Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen. Alle aktiv stimmberechtigten Mitglieder sind berechtigt, fristge-recht Anträge zu stellen.
2. Das passive Wahlrecht beginnt mit Vollendung des 18. Lebensjahres.
3. Das aktive Stimmrecht beginnt mit Vollendung des 16. Lebensjahres.
4. Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr und andere Personen, die als geschäfts-unfähig im Sinne der Regelungen des BGB gelten, können ihre Antrags- und Re-derechte in der Mitgliederversammlung nicht persönlich, sondern nur durch die gesetzlichen Vertreter ausüben. Alle weiteren Mitgliedschaftsrechte, insbesonde-re die Nutzung der sportlichen Vereinsangebote, können diese Mitglieder persön-lich ausüben.
5. Minderjährige Mitglieder zwischen dem 7. und dem vollendeten 18. Lebensjahr üben ihre Mitgliedschaftsrechte im Verein persönlich aus. Ihre gesetzlichen Ver-treter sind von der Wahrnehmung ausgeschlossen.
6. Mitglieder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr sind vom Stimmrecht in der Mit-gliederversammlung ausgeschlossen. Das Stimmrecht kann jedoch in der Jugend-versammlung im vollen Umfang ausgeübt werden.
7. Die Mitglieder haben die festgesetzten Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren halbjährlich oder jährlich im Voraus zu entrichten. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Verein zu richten. Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer der Mitgliedschaft verpflichtet, am SEPA-Lastschriftverfahren teil-zunehmen.
8. Über Höhe und Fälligkeit sämtlicher Beiträge, Gebühren und Umlagen entschei-det die Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit. Umlagen können bis zur Höhe des Zweifachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern bekannt zu geben.
9. Langjährige Mitglieder, die seit Ihrem Beitritt nicht am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Gesamtvorstand durch Beschluss festsetzt.
10. Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfol-gen, sind dadurch entstehende Bankgebühren durch das Mitglied zu tragen.
11. Wenn der Beitrag im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung in Zahlungsverzug. Der ausste-hende Beitrag ist dann bis zu seinem Eingang gemäß § 288 Absatz 1 BGB mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen.
12. Fällige Beitragsforderungen werden vom Verein außergerichtlich und gerichtlich geltend gemacht. Die entstehenden Kosten hat das Mitglied zu tragen. Der Ge-samtvorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen oder -pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden bzw. Mitgliedern die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren erlassen.
13. Die Mitglieder sind verpflichtet, bei Vereinsveranstaltungen die festgelegten Ar-beitsstunden zu erbringen. Im Falle der Nichtleistung sind von den Mitgliedern festgesetzte Stundenvergütungen zu erbringen. Für die Festsetzung der Arbeits-stunden sowie der ersatzweisen Stundenvergütung ist der Gesamtvorstand zu-ständig.
14. Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 6 Die Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:
1. die Mitgliederversammlung.
2. der geschäftsführende Vorstand gemäß § 26 BGB – bestehend aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem Geschäftsführer und dem Kassierer.Jeder von ihnen ist einzeln vertretungs- und zeichnungsberechtigt.
3. der erweiterte Vorstand – bestehend aus dem geschäftsführenden Vorstand, dem Jugendwart und dem Sportwart.
4. der Gesamtvorstand –  bestehend aus dem erweiterten Vorstand, dem Pressewart, dem Materialwart und den Abteilungsleitern (Hobbysport und Seniorengymnas-tik).
5. die Jugendversammlung.

§ 7 Mitgliederversammlung

1. Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
2. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den ge-schäftsführenden Vorstand nach § 26 BGB unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung und der Antragsunterlagen.
3. Das Schriftformerfordernis wird auch durch die Übersendung einer E-Mail ge-wahrt.
4. Durch die Bekanntgabe der E-Mail-Adresse erklärt sich das Mitglied gegenüber dem Verein einverstanden, die Einberufung zu den Mitgliederversammlungen des Vereins an diese Adresse zu erhalten.
5. Die Einberufung wird per einfachen Brief an diejenigen Mitglieder versandt, die dies gegenüber dem Verein schriftlich beantragt und dem Antrag eine Begrün-dung beigefügt haben, warum ihnen die Einladung per E-Mail unzumutbar ist. Mitglieder, die per einfachen Brief eingeladen werden, sind verpflichtet, die er-höhten Verwaltungskosten, die der Gesamtvorstand festlegt, zu tragen.
6. Die Einberufung hat mindestens vier Wochen vor dem Termin der Mitgliederver-sammlung zu erfolgen.
7. Die Einberufung gilt als form- und fristgerecht erfolgt und dem Mitglied als zu-gegangen, wenn diese drei Werktage vor Ende der Bekanntgabefrist an die zuletzt vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene postalische Adresse oder E-Mail-Adresse versandt wurde.
8. Die Mitglieder sind verpflichtet, dem Verein Änderungen sowohl der postali-schen Adresse, der E-Mail-Adresse als auch der Bankverbindungsdaten zeitnah mitzu-teilen. Fehlerhafte oder veraltete Kontaktdaten gehen zu Lasten des Mitglieds.
9. Anträge an die Mitgliederversammlung müssen jeweils bis zum 30.06. des Jahres schriftlich beim 1. Vorsitzenden eingereicht werden.
10. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
11. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden – bei dessen Verhinde-rung von einem anderen Mitglied des geschäftsführenden Vorstands – geleitet.
12. Der Mitgliederversammlung obliegen:a. Genehmigung der Niederschrift über die Mitgliederversammlung des Vorjah-res;b. Entgegennahme der Rechenschaftsberichte der Gesamtvorstandsmitglieder und des Berichtes der Kassenprüfer;c. Entlastung der Gesamtvorstandsmitglieder;d. Wahl der Gesamtvorstandsmitglieder:Der Gesamtvorstand wird für zwei Jahre mit einfacher Mehrheit gewählt.Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands bleiben auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis die jeweilige Position im geschäftsführenden Vor-stand neu gewählt ist.Die Wahl des 1. Vorsitzenden hat vor der Wahl der übrigen Vorstandsmit-glieder zu erfolgen.Dem Kassierer darf kein weiteres Amt des Gesamtvorstandes übertragen wer-den. e. Wahl von zwei Kassenprüfern:Die Kassenprüfer werden ebenfalls wie der Gesamtvorstand für zwei Jahre mit einfacher Mehrheit gewählt, dürfen diesem aber nicht angehören.Einmalige Wiederwahl ist zulässig, wobei jedoch jeweils einer der Kassen-prüfer ausscheiden muss.f. Änderung der Satzung.g. Entscheidung über satzungsgemäß eingereichte Anträge:Die Mitgliederversammlung wählt und beschließt über Anträge durch einfa-che Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen soweit sie nicht Satzungs-änderungen oder die Auflösung des Vereins betreffen.h. Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden.i. Zusammenschluss mit anderen Vereinen.j. Auflösung des Vereins.
13. Der Gesamtvorstand kann beim Vorliegen eines wichtigen Grundes die Einberu-fung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen.
14. Der geschäftsführende Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitglieder-versammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 20 % aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom geschäftsführenden Vorstand verlangt wird. Gegenstand der Beschlussfassung einer derartigen Mitgliederversammlung sind nur die mit der Einberufung mitgeteilten Tagesordnungspunkte. Ergänzungen der Tagesordnung sowie weitere Anträge sind ausgeschlossen. Einberufungsform und Einberufungsfrist ergeben sich aus Absatz 1.
15. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem die Mitgliederversammlung leitenden Vorstandsmitglied und dem Protokollfüh-rer zu unterzeichnen ist.
16. Alle Niederschriften sind fristgerecht aufzubewahren.

§ 8 Gesamtvorstand
1. Der Gesamtvorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind.
2. Der Gesamtvorstand ist bei Bedarf durch den 1. Vorsitzenden – im Verhinde-rungsfall durch den 2. Vorsitzenden oder den Geschäftsführer – einzuberufen.
3. Die Einladung hat mit Einhaltung einer Frist von acht Tagen schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung zu erfolgen.
4. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der jeweils im Amt befindlichen Mitglieder anwesend ist, von denen mindestens zwei Mit-glieder des geschäftsführenden Vorstands gemäß § 26 BGB anwesend sein müs-sen.
5. Der Gesamtvorstand beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmen-gleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag.
6. Über jede Sitzung des Gesamtvorstands ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem die Gesamtvorstandssitzung leitenden Vorstandsmitglied und dem Proto-kollführer zu unterzeichnen ist.
7. Alle Niederschriften sind fristgerecht aufzubewahren.
8. Scheidet ein Mitglied des Gesamtvorstands vorzeitig aus, kann der Gesamtvor-stand bis zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung kommissarisch einen Nachfolger bestimmen.

§ 9 Ausschluss aus dem Verein

1. Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied
a) grobe Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen begeht;
b) in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwiderhandelt;
c) sich grob unsportlich verhält;
d) dem Verein oder dem Ansehen des Vereins durch unehrenhaftes Verhalten, insbesondere durch Äußerung extremistischer Gesinnung oder durch Verstoß gegen die Grundsätze des Kinder- und Jugendschutzes, schadet.
2. Über den Ausschluss entscheidet der Gesamtvorstand auf Antrag (mittels einer Zweidrittelmehrheit der Vorstandsmitglieder). Zur Antragstellung ist jedes Mitglied berechtigt.
3. Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzu-leiten. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom Gesamtvorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stel-lungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.
4. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mittels Brief mitzutei-len.
5. Der Ausschließungsbeschluss wird mit Bekanntgabe an das betroffene Mitglied wirksam.
6. Dem betroffenen Mitglied steht gegen den Ausschluss kein Beschwerderecht zu. Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.
7. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Gesamtvorstandes aus dem Verein ausge-schlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zah-lung von Zahlungsverpflichtungen (Beiträge, Umlagen, Gebühren etc.) in Verzug ist. Der Beschluss über den Ausschluss darf durch den Gesamtvorstand erst dann gefasst werden, wenn nach Versendung der zweiten Mahnung drei Wochen ver-strichen sind und dem Mitglied in der zweiten Mahnung der Ausschluss bei Nichtzahlung angekündigt worden ist. Der Beschluss über die Streichung ist dem betroffenen Mitglied per Brief mitzuteilen.Ein Verhalten eines Mitglieds, das nach § 9 Abs. 1 dieser Satzung zum Vereins-ausschluss führen kann, kann auch nachfolgende Vereinsstrafen nach sich zie-hen:
a) Ordnungsstrafe bis 500,00 Euro;
b) Befristeter bis maximal sechsmonatiger Ausschluss vom Trainings- und Übungsbetrieb.

§ 10 Die Jugend des Vereins

1. Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Der Jugendwart ist zuständig für alle Jugendangelegenhei-ten des Vereins.
2. Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet über die ihr (über den Haushalt des Vereins) zufließenden Mittel unter Berücksichti-gung der Gemeinnützigkeit des Vereins.
3. Organe der Vereinsjugend sind:
a) der Jugendwart,
b) der Jugendsprecher,
c) die Jugendversammlung. Der Jugendwart ist Mitglied des Gesamtvorstandes.

4. Das Nähere regelt die Jugendordnung, die ausschließlich von der Jugendver-sammlung des Vereins beschlossen werden kann und der Genehmigung des Ge-samtvorstandes bedarf. Die Jugendordnung darf dieser Satzung nicht widerspre-chen. Im Zweifelsfall gelten die Regelungen dieser Satzung.

§ 11 Vergütung der Tätigkeit der Organmitglieder, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit

1. Der Gesamtvorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaft-lichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organ-ämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder ge-gen Zahlung einer pauschalen Aufwandsentschädigung gem. § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der geschäftsführende Vorstand zuständig. Der geschäftsführen-de Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein ge-gen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.
2. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäfts-stelle ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaft-lichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsstellenleiter und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist nur der geschäfts-führende Vorstand ermächtigt, zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke Ver-träge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der Vorsitzende oder im Verhinderungsfall ein anderes Mitglied des geschäfts-führenden Vorstandes.
3. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeiten im Auftrag des Vereins entstanden sind. Die Mitglieder und Mit-arbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten.
4. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendung mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.
5. Einzelheiten können in einer Finanzordnung geregelt werden.

§ 12 Vereinsordnungen

Soweit die Satzung nicht etwas Abweichendes regelt, ist der Gesamtvorstand er-mächtigt, durch Beschluss nachfolgende Ordnungen zu erlassen:
a) Beitragsordnung,
b) Finanzordnung,
c) Geschäftsordnung.

Die Abteilungen können Abteilungsordnungen beschließen; die Jugendversammlung kann eine Jugendordnung beschließen. Abteilungsordnungen und die Jugendordnung bedürfen der Genehmigung des Gesamtvorstandes. Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.

§ 13 Haftung

1. Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung den Ehren-amtsfreibetrag gem. § 3 Nr. 26 a EStG im Jahr nicht übersteigt, haften für Schä-den gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrläs-sigkeit.
2. Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für leicht fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveran-staltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Ver-eins abgedeckt sind.

§ 14 Datenschutz

1. Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des Bundesda-tenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachli-che Verhältnisse der Mitglieder im Verein verarbeitet.
2. Soweit die in den jeweiligen Vorschriften beschriebenen Voraussetzungen vorlie-gen, hat jedes Vereinsmitglied insbesondere die folgenden Rechte:
– das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DS-GVO,
– das Recht auf Berichtigung nach Artikel 16 DS-GVO,
– das Recht auf Löschung nach Artikel 17 DS-GVO,
– das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 DS-GVO,
– das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Artikel 20 DS-GVO,
– das Widerspruchsrecht nach Artikel 21 DS-GVO und
– das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Artikel 77 DS-GVO.
3. Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen zur Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Drit-ten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.
4. Zur Wahrnehmung der Aufgaben und Pflichten nach der EU-Datenschutzgrund- verordnung und dem Bundesdatenschutzgesetz bestellt der geschäftsführende Vorstand einen Datenschutzbeauftragten.

§ 15 Satzungsänderungen
1. Über Satzungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung mit Dreivier-telmehrheit der abgegebenen Stimmen anwesender, stimmberechtigter Mitglie-der.
2. Die Satzungsänderung muss mit der Einladung zur Mitgliederversammlung in-nerhalb der Tagesordnung aufgeführt sein.

§ 16 Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen, außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Vierfünftelmehrheit der abgege-benen Stimmen anwesender Stimmberechtigter beschlossen werden.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Westdeutschen Tischtennis Verband (WTTV) e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke oder zur Förderung des Sports zu verwenden hat.

§ 17 Gültigkeit dieser Satzung
1. Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 24. August 2018 be-schlossen.
2. Diese Satzung tritt mit Beschlussfassung und Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
3. Alle bisherigen Satzungen des Vereins treten damit außer Kraft.

41515 Grevenbroich, den 24.08.2018